Handling

Das Handling der Hunde

Hundehandling ist die Herausforderung für den Vorführer, einen Beagle im fairen und disziplinierten Wettbewerb so vorzuführen, dass die guten Eigenschaften und Qualitäten herausgestellt werden und dem bewertenden Richter ein direkter Vergleich mit den Konkurrenten ermöglicht wird.

Einfach gesagt, aber häufig scheitert der Handler an der Umsetzung der Theorie. So mangelt es an der nötigen Übung bei Hund und Mensch. In schwierigen Situationen, die der Handler meist selbst verursacht, ist er dann überfordert und für die Zuschauer ist es teilweise peinlich das Drama der Vorführung beobachten zu müssen.

Wohl dem, der sich jetzt selbst bewertet und seine Konsequenzen daraus zieht. Nicht jeder hat das Talent einen Hund so vorzuführen, dass es dem Richter und den Zuschauern Freude bereitet. Man sollte auch selbst Spaß daran finden und haben, genauso wie der Beagle am Ende der Vorführleine. Fühlt man sich im Ring unwohl, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, das “Handling” aufzugeben.

Im Gegensatz dazu fühlen sich manchmal auch die Menschen als Hauptdarsteller. Ihnen ist es dabei völlig egal, welchen Hund sie gerade vorführen und welche Unterstützung dieser gerade braucht. Erfreulicherweise sind das Extremfälle.
Die überwiegende Zahl der Handler hat das nötige Talent. Neben der Talentförderung für die Jugendlichen durch Juniorhandling für 9- bis 17-jährige mit spannenden Wettbewerben, sind Showhandlingausbildungen für Erwachsene mittlerweile sehr verbreitet und Erfolg versprechend. Auch hier gilt für die Zeit danach: Ohne regelmäßige Übung hat sich der Aufwand kaum gelohnt.